DVD Lichter im Dunkel Widerstand und Fluchthilfe in württembergischen Pfarrhäusern (1933-1945)

Während die beiden Großkirchen in Deutschland angesichts der menschenverachtenden Praxis der nationalsozialistischen Machthaber eher in Angst und Ohnmacht verfielen, bezogen Einzelne und Gruppen aus dem Umfeld der evangelischen Gemeinden Stellung: Pfarrer und Pfarrfrauen, aber auch Mitglieder der Kirchengemeinden. Von all dem handelt dieser Film und lässt letzte noch lebende Zeitzeugen zu Wort kommen.

Details zum Produkt

Ein Dokumentarfilm von Jürgen Enders
1. Auflage 2013
63 Minuten
Bestell-Nr. M-69-5673

Während die beiden Großkirchen in Deutschland angesichts der menschenverachtenden Praxis der nationalsozialistischen Machthaber eher in Angst und Ohnmacht verfielen, statt wahrhaft christliches Zeugnis abzulegen, bezogen Einzelne und Gruppen aus dem Umfeld der evangelischen Gemeinden Stellung: Pfarrer und Pfarrfrauen vor allem, aber auch Laien, oft Mitglieder der Kirchengemeinden.

Von all dem handelt dieser Film und lässt letzte noch lebende Zeitzeugen zu Wort kommen. In der Regel stammen diese aus den Reihen der zweiten Generation, Frauen und Männer, die damals Kinder und Jugendliche waren. Mit einer Ausnahme: Karl Dipper, einhundertfünf Jahre alt, einst Pfarrer in Würtingen und Bruder einer der führenden Persönlichkeiten des württembergischen „Kirchenkampfes“, Theodor Dipper.

Was nun die inneren Widersprüche in der damaligen Evangelischen Kirche betrifft, so kommen auch diese zur Sprache: Die Verwurzelung im konservativ-patriotischen Denken, das Streben nach Machterhalt im Rahmen des „Kirchenkampfes“, die zwiespältige Rolle des Landesbischofs Wurm und – nicht zuletzt - das Phänomen des christlichen Antijudaismus.

Lichter im Dunkel

(unverb. Preisempfehlung)